Besucherzaehler
  • Selbstbestimmtes Wohnen wie im Eigentum

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  • Zwischen Mietkauf und Soforteinlage

  • Wohnen inklusive Altersvorsorge

  • Die Nutzergenossenschaft als starke Gemeinschaft

  • Willkommen bei der I.D.G.-Nutzergenossenschaft!

  • Teilen ist das neue Besitzen

  • Eigentumsalternative zu Miete und Kauf!

  • Zwischen Mietkauf und Soforteinlage

Was bedeutet: Geschlossene Eigentümer- Nutzergenossenschaft?

Antwort: Die Genossenschaft errichtet nur ein Bauvorhaben und es werden nur so viele nutzungsberechtigte Mitglieder aufgenommen wie Wohnungen/Büros/etc. zu vergeben sind. Ist die Zahl erreicht gibt es einen Aufnahmestopp gem. Satzung. Dann können ausschließlich noch investierende Mitglieder aufgenommen werden.

Gibt es einen Unterschied zwischen "investierenden und nutzungsberechtigten Mitgliedern" in I.D.G.-Nutzgenossenschaften?

Antwort:  Ja, investierende Mitglieder unterstützen die Genossenschaft indem sie Geld gegen Zinsen anlegen. Nutzungsberechtigte Mitglieder haben Anspruch auf ein vererbbares Nutzungsrecht (Wohnung/Büro/Laden etc.) mit dem Recht zur Untervermietung oder zum Tausch des Nutzungsrechtes.

Was ist das besondere der geschlossenen I.D.G.-Eigentümer-Nutzergenossenschaften?

Antwort:   Die Satzung schreibt einige Punkte fest die nicht üblicherweise in Genossenschaftssatzungen zu finden sind. Wie:

  • Es wird nur ein Bauvorhaben errichtet
  • Die Zahl der Mitglieder ist beschränkt 
  • Mitglieder erhalten ein vererbbares Nutzungsrecht mit dem Recht zur Untervermietung
  • Mitglieder können die Genossenschaftsbeteiligung verkaufen (wie eine Aktie) und den Preis legen sie selbst fest
  • Mitglieder haben ein Vorkaufsrecht wenn Anteile im Projekt oder in Satzungsgleichen Genossenschaften verkauft werden sollen
  • Mitglieder können ihre Anteile kündigen und erhalten den einbezahlten Pflichtanteil nach der gesetzlichen Wartefrist zurück
  • Von den Mitgliedern gewählte Streitschlichter sind als Vermittler in Streitfällen tätig. Externe Mediatoren sind verpflichtend wenn die Streitschlichter keine Lösung finden.
  • Die Mitglieder wählen einen Belegungsausschuss der für die "Belegung" frei werdender Wohnungen verbindliche Regeln nach sachlichen Kriterien festlegt. Gegen das Votum des Belegungsausschusses können keine Mitglieder aufgenommen werden.

Wie werde ich Mitglied einer Nutzergenossenschaft?

Antwort: Es ist ein Antrag zur Aufnahme und Zeichnung von Pflichtanteilen entsprechend der Wohnungsgröße erforderlich.

Was muss ich bezahlen/einlegen wenn ich mitmachen möchte?

Antwort: Es wird ein Eintrittsgeld in Höhe von 2.000,00 Euro fällig. Daneben ist eine Pflichteinlage nach Wohnungsgröße und Einkommen zu bezahlen. Wird ein bestimmtes Einkommen und eine vorgegebene Wohnungsgröße nicht überschritten sind die Bedinungen günstiger.

Muss ich neben der Einlage noch etwas zahlen?

Antwort: Neben der Einlage ist ein monatlicher Nutzungsbetrag zu bezahlen der -neben den  Eigenkosten der Genossenschaft- Zins- und Tilgungsleistungen enthält. Sind alle Kredite der Genossenschaft getilgt reduziert sich der Aufwand auf die reinen Kosten zur Bestandssicherung der Genossenschaft. (ca. 2,00 €/qm mtl. inkl. 0,85€/qm Reparaturrücklage) Neben diesen Beträgen sind alle umlagefähigen Zahlungen -wie in einer Mietwohnung- zu bezahlen. (ca. 1,80€ - 2,00€/qm mtl. inkl. Heizkosten)

Kann ich meinen eigenen Aufwand durch Zusatzzahlungen reduzieren?

Antwort:  Ja, durch zusätzliche Zahlungen lässt sich der Aufwand auf einen Gesamtbetrag von ca. 3,80 €/qm (inkl. Umlagen/Rep.-Rücklagen etc.) reduzieren.

Wie erfahre ich von freien Wohnungen?

Antwort: Zu jedem Projekt wird jeweils ein aktueller Belegungsstand auf der Projekt-Hompage veröffentlicht.

Sind die Wohnungen frei planbar?

Antwort: Mitglieder die sich noch in der Planungsphase entscheiden haben größere Möglichkeiten als Mitglieder die nach Abschluss der Planungsphase zum Projekt kommen.

Wie groß sind die Wohnungen?

Antwort:  In der Regel gibt es Wohnungen ab ca. 50 bis ca. 130 qm in jedem Objekt. Trotzdem kann es Ausnahmen geben.

Wie setzt sich die Finanzierung der Genossenschaft zusammen?

Antwort: Eigenkapital der Mitglieder, Kapital investierender Mitglieder, KfW-Mittel, Bankdarlehen. wir kalkulieren i.d.R. mit mindestens 30% Eigenkapital und finanzieren so das in den ersten 5 Jahren durch höhere Tilgungsanteile die Eigenkapitalquote auf ca. 40% steigt. Da in der Praxis ältere Mitglieder häufig mehr Geld einlegen als notwendig ist erreichen wir teilweise Eigenkapitalquoten von 50%.

Kann ich meine Wohnung vererben?

Antowort:  Ja

Was hat es mit dem lebenslangen Wohnrecht auf sich?

Antwort:  Wer seine Verpflichtungen gegenüber der Genossenschaft erfüllt kann nicht gekündigt werden.

Kann ich meine Genossenschaftswohnung frei vermieten?

Antwort:  Im Prinzip ja, jedoch ist die Zustimmung des Belegungsausschusses zum Mieter erforderlich. Darum ist anzuraten vor Vermietungsaktivitäten beim Belegungsausschuss nachzufragen welche Altersgruppe an Mietern gewünscht/bevorzugt wird.

Gibt es eine Wertsteigerung für meine Anteile?

Antwort:  Von einer Wertsteigerung profitiert nur ein Mitglied das seine Anteile am Markt verkauft. Die Differenz zwischen Immobilien-Marktpreis und anteiligen Rest-Kreditmittel stellen den jeweiligen Wert der Anteile dar.

Kann ich nur Anteile erwerben, wenn ich auch selbst in einer Wohnung wohne?

Antwort:  Nein, nutzungsberechtige Mitglieder können eine Wohnung auch vermieten.

Wie komme ich aus der Genossenschaft wieder raus?

Antwort:  Durch Übertragung der Anteile an einen Nachfolger (ggf. mit Wertsteigerung) oder auch durch Kündigung der Anteile (ohne Wertsteigerung und mit ca. 2 1/2 Jahren Wartezeit ab dem 31.12.)

Kann ich für meine Kinder eine Wohnung erwerben?

Antwort:  Ja

Kann ich für meine Eltern eine Wohnung erwerben?

Antwort:  Ja

Kann ich auch zu einem späteren Zeitpunkt in die Wohnung einziehen?

Antwort:  Ja

Wie setzen sich die Mitglieder einer  Nutzergenossenschaft zusammen?

Antwort: In der Regel Menschen aus mehreren Generationen die sich dafür entschieden haben "aktiv" Miteinander zu wohnen.